Musik, Begegnungen, gute Stimmung und ein stabiles WLAN für alle: Auch in diesem Jahr sorgten wir wieder für freien Internetzugang im Festzelt der Mülheimer Kirmes. Vom 26. bis zum 29. Juni konnten die Besucherinnen und Besucher das Freifunk-Netz kostenlos, ohne Passwort und ganz unkompliziert nutzen. Damit setzte sich eine inzwischen mehrjährige Zusammenarbeit fort, die längst zu einem festen Bestandteil der Kirmes geworden ist.
Richtfunk bringt das Internet ins Festzelt
Schon kurz nach dem Aufbau des Zeltes begann am Freitag, dem 26. Juni, die technische Einrichtung. Antennen, Netzwerk-Switches und das übrige Equipment stellten Verein und Community wie in den Vorjahren kostenfrei bereit.
Da im Festzelt selbst kein geeigneter Internetanschluss vorhanden war, kam Richtfunk zum Einsatz. Damit ließ sich die Distanz bis zum nächsten Übergabepunkt zuverlässig überbrücken und eine leistungsfähige Internetanbindung direkt ins Zelt bringen.
Bis zu 60 Geräte gleichzeitig online
Während der gesamten Kirmes standen rund 70 bis 80 Mbit/s Netto-Bandbreite zur Verfügung. Das reichte problemlos aus, um auch bei großem Andrang eine stabile Verbindung zu sichern. Zeitweise waren etwa 60 Smartphones, Tablets und andere Geräte gleichzeitig im Freifunk-Netz angemeldet.
An einem gewöhnlichen Kirmestag wurden innerhalb von 24 Stunden rund zehn Gigabyte Daten übertragen. Deutlich höher fiel der Verbrauch am Montag aus: Da flossen rund 17 Gigabyte durch das Netz. Grund dafür war die Übertragung des Fußballspiels Deutschland gegen Paraguay, das am Abend im Festzelt gestreamt wurde.
Technik überzeugend, Spielergebnis ausbaufähig
Die Freifunk-Anbindung lief über alle vier Kirmestage hinweg stabil und zuverlässig. Selbst das erhöhte Datenaufkommen während der Fußballübertragung brachte die Technik nicht ins Schwitzen, die Bandbreite war jederzeit mehr als ausreichend. Weniger überzeugend fiel an diesem Abend lediglich das Ergebnis auf dem Fußballplatz aus.
Für uns steht fest: Auch bei der nächsten Kirmes möchten wir wieder dazu beitragen, dass in Mülheim nicht nur gemeinsam gefeiert, sondern auch frei und unkompliziert gesurft werden kann.


